Veni, vidi, vici – Aktuelle Software Trends der öffentlichen IT

Michael Liebmann • 27. Juni 2016

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Hände tippen im sanften Fensterlicht auf einem Laptop.
Software Trends

Warum kompliziert wenn es auch eine Software dafür gibt?

Aktuelle Software Trends beeinflussen nicht nur den Arbeitsalltag und das private Leben unserer Gesellschaft, sondern dringen auch in das öffentliche Leben ein.

Mit der richtigen Technologie lassen jedoch die meisten Prozesse in der öffentlichen IT um 100% einfacher und effizienter gestalten.

Was ist als0 Software-as-a-Service? Was nützt es mir? Und welche Rolle spielt es in der Zukunft?

Lebenszyklen von Software wird kürzer

Informations- und Kommunikationstechnologien folgen heutzutage sehr kurzen Entwicklungszyklen. Eine gerade erst neu entwickelte Software kann innerhalb kurzer Zeit bereits wieder veraltet sein (Wer kennt noch ICQ?). Die steigende Abhängigkeit verschiedener Infrastrukturen führt zu einer zunehmenden Komplexität.

Welchen Einfluss hat diese zunehmende Komplexität auf Vereine, Verbände oder Unternehmen und welche aktuellen Trends müssen gemeinnützige Organisationen berücksichtigen?

SaaS als Zukunftstrend

Eine vielversprechende Chance liefert das Konzept der sogenannten geteilten IT-Dienstleistungen: Eine entsprechende, auf die Bedürfnisse der Kunden angepasste Verwaltungs- und Kommunikationssoftware wird zentral entwickelt und kann über einen einfachen Internetzugang – ohne Implementierung – direkt genutzt werden. In Zukunft wird der Großteil der IT-Leistungen von solchen „Dienstleistungen als Service„ bestimmt werden. Insbesondere bei der Nutzung von SaaS (= Software-as-a-Service) ist dieses Modell vielversprechend.

Eng mit SaaS verknüpft: Cloud-Computing

Vor allem gemeinnützige Organisation, wie Vereine und Verbände, aber auch Unternehmen können von der Nutzung von SaaS-Modellen profitieren. SaaS-Anbieter entwickeln spezialisierte Software und stellen diese in der Regel als Cloud-Plattform zur Verfügung. Klassische Anwendungsgebiete sind derzeit Teilnehmer- bzw. Mitgliedermanagement und Veranstaltungsmanagement.

Aktuell stehen Vereine und Verbände jedoch oft noch bedenklich der Nutzung von Cloud-Plattformen bzw. SaaS gegenüber. Eine vermeintliche Abhängigkeit von den SaaS-Anbietern und fehlende Anpassungsmöglichkeiten der zu nutzenden IT werden in diesem Zusammenhang genannt. Gerade kleinere Firmen und Startups orientieren sich jedoch an genau diesen Bedürfnissen. Zudem kommen zahlreiche Vorteile bei der Nutzung von SaaS-Modellen hinzu:

  • Geringerer Aufwand: Software muss nicht selbst entwickelt und gewartet werden. Der verringerte Wartungsaufwand ermöglicht eine Konzentration auf das Kerngeschäft.
  • Geringere Kosten: Die bei Software-Eigenentwicklungen notwendigen Einrichtungs- und Infrastrukturkosten entfallen bei SaaS-Lösungen. Es gibt nur geringe Investitionsrisiken, sehr transparente IT-Kosten (z.B. „Bezahlung pro Benutzung“) und eine sehr schnelle Implementierung.
  • Höhere Aktualität: Ein zentraler SaaS-Dienstleister spezialisiert sich auf die spezifischen Anforderungen seiner Kundengruppe. Wenn sich Technologien und Anforderungen ändern, kann er schnell darauf reagieren und das System zentral anpassen, ohne dass für die Nutzer ein größerer Anpassungsaufwand entsteht.
  • Datensicherheit: Viele Organisationen unterschätzen die Ausmaße geeigneter Datensicherheitsmaßnahmen. Spezialisierte SaaS-Anbieter haben jedoch sowohl das Know-How, als auch die notwendigen Ressourcen um einen umfangreichen Datenschutz zu gewährleisten. Wichtig dabei: Recherche und Vertrauen. Fragen Sie Ihren Anbieter explizit nach deren Datenschutzmaßnahmen.

SaaS zahlt sich aus

Durch SaaS-Modelle erhalten Sie also Zugang zu spezialisierter Software, ohne den Entwicklungsaufwand direkt zu bezahlen, geschweige denn, das entsprechende Knowhow aufbauen zu müssen. So können Sie durch die Kostenteilung Zugang zu spezialisierter Software deutlich unter dem eigentlichen Selbstkostenpreis realisieren und sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren. Zum Vergleich: Unternehmen oder Organisationen, die sich vergleichbare Softwarefunktionen in Eigenentwicklung einrichten wollen, müssen am Ende mit den zwei- bis fünffachen Kosten pro Jahr rechnen.

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