Gute Eventplaner haben natürlich eine ganze Menge dieser Ideen. Voraussetzung dafür: Sie müssen ihre Zielgruppe kennen und genau wissen, wie sie diese ansprechen können.
Von Event zu Event ist die Wahl der Mittel verschieden. Die fünf folgenden Marketingstrategien sind im Grunde immer gut umsetzbar:
Werbung ist verboten, Aktionen sind es aber nicht. Auf der Jodel-Guidelines-Seite
heißt es explizit, dass es erlaubt ist, „Sonderangebote oder Gutscheine zu veröffentlichen, von denen unsere Community Mitglieder profitieren können“.
Bedeutet im Klartext: Wenn Sie Ihr Event bei Jodel platzieren wollen, tun Sie das einfach über einen Frühbucherrabatt. Ein gutes Mittel sind auch Gutscheine respektive Promotion- oder Zugangscodes.
Wichtig: Das Ganze darf natürlich nicht wie Werbung aussehen, sondern sollte möglichst natürlich daherkommen. Also zum Beispiel so:
„Hab mich gerade bei den Medientagen angemeldet und 25 Prozent Rabatt bekommen. Geht aber nur noch bis morgen – falls ihr auch hinwollt.“
Die beste Werbung war schon immer jene, die nicht als solche auffiel. Bei Jodel gilt das umso mehr, da Werbung ja nicht erlaubt ist. Das heißt: Sie müssen Ihr Event irgendwie unterjubeln.
Die einfachste Art ist, den studentischen Kommunikationsstil zu übernehmen. Etwa so:
„Wer von euch ist am Freitag bei der Karrieremesse in Braunschweig dabei? Hab gelesen, dass mehr als 100 Firmen kommen.“
Eine andere Option ist, über einen Account mit einer unverfänglichen Fragestellung in die Runde zu starten – zum Beispiel:
„Wo gibt’s hier guten Whisky?“
– und dann über einen zweiten Account mitzudiskutieren und die (eigene) Veranstaltungsreihe „Die besten Whiskys der Welt“ zu erwähnen.
Aber Vorsicht: Nicht zu energisch werben. Sonst wird die Aktion schnell enttarnt.
Ein Diskussionspost à la „War jemand letztes Jahr auf der Karrieremesse? Wie fandet ihr sie? Bin am Überlegen, ob ich am Samstag hingehe.“ bewirkt zweierlei: Erstens: Ihr Event (die Messe) wird genannt und indirekt beworben. Zweitens: Darüber wird diskutiert.
Natürlich kann das auch nach hinten losgehen – nämlich dann, wenn die Messe vom Vorjahr nicht so gut ankam und die Jodel-Nutzer das unverblümt so schreiben. Dieses Risiko sollte Ihnen bewusst sein.
Denkbar ist auch, direkt nach einem Event – zum Beispiel einer Party – Stimmen zu sammeln. Zum Beispiel so:
„Wer war gestern auch auf der Semester-Opening-Party? Wie fandet ihr sie?“
Nichts spricht übrigens dagegen, die Diskussion auch gleich während des Events zu starten – und Jodel als Tool dafür zu nutzen. Einzige Voraussetzung: Alle Teilnehmer müssen die App installieren.
Zum Beispiel können Sie als Veranstalter live Fragen stellen und die folgende Debatte moderieren. Oder Ihre Referenten tun dies:
„Hier spricht der arme Redner zum Thema „Online-Marketing“ auf dem Marketing Summit 2017 im schicken blauen Hemd: Schreibt mir eure Fragen und ich jodel zurück – entweder hier oder auf der Bühne!“
Vorteil: So erreicht die eigentlich interne Diskussion auch noch eine externe Öffentlichkeit.
Gleiches gilt für eine andere Option, die Jodel bietet: live vom Event zu berichten. Wie auf Instagram, Snapchat, Facebook und Co. stellen Sie zeitgleich zu Ihrer Veranstaltung Fotos online, posten die knackigsten Zitate und regen eine lebhafte Debatte an.
Auch hier ist das große Plus, dass nicht nur Ihre Teilnehmer mitlesen können. Ihr Event dauert mehrere Tage? Dann stellt sich durch das Local Advertising eventuell ein Werbeeffekt ein, der Ihnen an den Folgetagen einen höheren Besucherstrom beschert.