4 Tipps, wie Sie mit Social Media für Events werben

Tom Eder • 1. Dezember 2016

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Social Media für Events

Nutzen Sie Social Media für Events

Bevor ein Event steigt, muss dafür die Werbetrommel gerührt werden. Mit Anzeigen in Zeitungen geht das sicher ganz gut, aber zusätzlichen Erfolg versprechen die sozialen Medien.

Sie bieten eine enorme Reichweite und sind einfach und kostengünstig nutzbar – weshalb Social Media für Events heutzutage unabdingbar ist.

Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Facebook, Twitter und Co. zielführend eingesetzt werden können.

1. Facebook erreicht jeden: 1,5 Milliarden Nutzer weltweit

Für Marketing-Profis ist Facebook ein fester Bestandteil des Instrumentenkastens. Vor allem die enorme Reichweite macht den Werbefaktor aus: Mehr als 1,5 Milliarden Menschen sind weltweit registriert, und in den westlichen Industrieländern nutzen drei von vier Erwachsenen, die online unterwegs sind, Facebook. Das Potenzial für Eventmarketing ist riesengroß.

Social Media für Events Das eigene Netzwerk für sich arbeiten lassen

Zum Einen ist da das Netzwerk selbst, das Sie für sich arbeiten lassen können, wenn Sie ein Event planen. Kündigen Sie ein Event auf Facebook an und laden Sie die Mitglieder Ihres Netzwerkes ein, die Veranstaltung zu teilen. Sie erreichen dadurch einen ungemeinen Streueffekt.

Vorteil zudem: Die Mitglieder Ihres Netzwerkes sind meist mit Menschen vernetzt, die ähnliche Interessen haben – und potenziell zur Zielgruppe Ihres Events gehören.

Fotos, Videos und einladende Headlines

Zum Anderen stellt Facebook einen Multimedia-Baukasten zur Verfügung, der wie fürs Eventmarketing gemacht wurde. Fotos, Videos und die Möglichkeit, auf einfache Art Inhalte hochzuladen, erlauben es Ihnen, für Ihr Event passgenau zu werben.

Setzen Sie auf den Hingucker-Effekt: Wählen Sie spannende Fotos, die neugierig machen, und schreiben Sie nicht vom „Webinar zur Vorstellung der Software XY“, sondern „Lernen Sie, wie Sie Problem Z in nur fünf Minuten lösen“. Außerdem sollten Sie nicht auf die kostengünstigen Ad-Angebote verzichten, durch die Sie Ihr Event werbetechnisch perfekt platzieren.

Kommunikation auch während und nach dem Event

Facebook eignet sich dabei nicht nur für die Pre-Event-Kommunikation, sondern sollte auch während und nach einer Veranstaltung eingesetzt werden. Beiträge, die den Tag zusammenfassen, aktuelle Fotos und bei einem Expertenkongress zum Beispiel eine Sammlung der griffigsten Zitate sind sowohl für die Teilnehmer als auch für die Öffentlichkeit interessant.

2. Twitter als Nonplusultra für Highspeed-Marketing

Bei Twitter liegt die Würze in der Kürze – das gilt für die Länge der Nachrichten wie auch für die Zeit, die sie um die Welt brauchen. Vergleichbar ist Twitter mit dem Nachrichtenticker. Das macht den Dienst zum Topkanal für Last-Minute-Kampagnen – und liefert die Begründung, warum Social Media für Events ein Muss ist.

Social Media für Events Knalligen Hashtag finden und streuen

Wichtig ist das Wie bei Twitter. Schritt Nummer 1: Es müssen gute Hashtags her, die griffig sind, das Event perfekt charakterisieren und zugleich das Zeug haben, schnell die Runde zu machen. #Medizinerkongress zählt dabei zur Kategorie #gaehn, #Krebs_killen zieht sicher mehr. Das Schlagwort sollte oft geteilt und auch auf anderen Plattformen wie Facebook gestreut werden.

Follower sind alles

Ein gutes Keyword allein macht aber noch kein volles Event. Wichtig sind die Menschen, die es lesen, diskutieren und vor allem: teilen. Nutzen Sie Ihr bestehendes Netzwerk an Followern. Aber auch die Follower Ihrer Follower sind eine bedeutende Zielgruppe, da sie häufig ähnliche Interessen haben wie Ihre Follower. So vergrößern Sie Ihre potenzielle Zielgruppe.

3. All about Photos: Instagram lässt Bilder sprechen

Instagram genießt derzeit den gleichen Status, den Twitter vor einigen Jahren inne hatte. In gewissem Sinne gleichen sich beide Plattformen: Was das eine mit Worten macht, schafft das andere mit Bildern: Informationen in aller Kürze zu verbreiten.

Social Media für Events Gilt auch für Fotos: Content sells

Entscheidend ist dabei, dass die eigenen Bilder auffallen. Sie müssen zum Einen von hoher Qualität sein, was sich dank zahlreicher Software-Angebote gut gewährleisten lässt. Zum Anderen zählt auch bei Fotos wie bei Texten der Content .

Für Konferenzen bieten sich Fotos der Referenten an, für Webinare Bilder, die den Nutzen einer Lösung zeigen, und für Fachtagungen durchaus eine spannende Vorab-Grafik aus einer der Powerpoints.

Facebook-Follower auf Instagram ziehen

Auch bei Instagram steht und fällt der Erfolg einer Eventkampagne mit den Followern. Einfachster Kniff: Eine Eventseite läst sich direkt mit dem eigenen Facebook-Account verknüpfen . Folgen diesem schon viele, sehen sie alle auch, dass Sie auf Instagram sind.

Zudem liegt auch bei Instagram das Geheimnis des Erfolgs in Tags. Finden Sie jene, die die Zielgruppe Ihres Events interessieren, und verknüpfen Sie ihr Event damit.

4. Vergänglich, aber zielführend: Snapchat

Social Media für Events Um Snapchat machen viele Events noch einen Bogen, was sich aber schon bald ändern dürfte. Das etwas eigenwillige Netzwerk, das auf eine schnell vergängliche Kommunikation setzt (die Inhalte verschwinden nach kurzer Zeit wieder) und aktuell vor allem bei der U30-Generation beliebt ist, hat bei den jüngeren Nutzern bereits dem Riesen Facebook den Rang abgelaufen.

Einfache Inhalte – Schnelles Marketing

Genutzt werden kann Snapchat ideal für Fotoserien, Live-Marketing und Direktmarketing mit der Zielgruppe.

Der große Pluspunkt: Gerade weil die Kommunikation so schnell und vergänglich ist, können auch einfachste Inhalte gepostet werden.

Fazit: Social Media für Events unentbehrlich

Ohne die sozialen Medien kommt kein Veranstalter mehr aus. Ob Konzert oder Tagung, Webseminar oder Messe: Soll ein Event beworben werden, dann erreichen Sie Ihre Zielgruppe im Netz.

Auch wenn immer wieder neue Kanäle entstehen, so versprechen aktuell doch die großen Portale Facebook, Twitter und Instagram den meisten Erfolg, weil ihre Reichweite ungebrochen ist.

Mit Snapchat sollten sich vor allem Eventplaner beschäftigen, die auf eine jüngere Zielgruppe setzen – die Millennials werden sie bald nur noch hier erreichen.

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